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Der zweite Tag im Massai Mara Nationalpark - Teil 3


Letzte Änderung am 17.10.2004

Kampfadler

Der Kampfadler ist Afrikas größter Adler. Er wird rund 80 cm groß, bis zu 6,5 Kilogramm schwer und seine Flügel haben eine Spannweite von rund 2 Metern, wobei das Männchen etwas kleiner ist als das Weibchen. Der Kampfadler hat kein typisches Verbreitungsgebiet. Man kann in sowohl in der flachen Ebene der Steppen als auch im Gebirge, am Rand der großen Wüsten oder in Waldgebieten antreffen.
Das Kampadlerweibchen legt innerhalb von 3 Jahren maximal zwei mal ein Ei, welches sie in ca. 47 Tagen vorwiegend allein bebrütet. Das Nest befindet sich in den Kronen der höchsten Bäume und wird viele Jahre genutzt. Junge Kampfadler unterscheiden sich im Aussehen stark von den Altvögeln und erhalten erst mit 7 Jahren ihr Erwachsenengefieder. Aufgrund der geringen "Brutrate" und der Tatsache, dass der Kampfadler auch heute noch von den Bauern bejagt wird ist es unwahrscheinlich, auf einem Territorium von ca. 150 km² mehr als ein Pärchen anzutreffen.
Kampfadler fliegen oft so hoch, dass sie mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Wenn sie ein Beutetier (Vögel, Klippschliefer und Erdmännchen, Warane, manchmal sogar auch junge Paviane oder Impalas) entdeckt haben, stürzen sie sich aus großer Höhe auf ihre Opfer.


eine Giraffe säugt ihr Junges

Giraffenkinder saugen, sobald sie auf ihren wackeligen Beinen stehen können. Die ca. 1,80 Meter großen Neugeborenen können schon zehn Stunden nach der Geburt rennen; nach einiger Zeit sogar schneller als ihre Eltern, da sie wesentlich leichter sind.
Obwohl Giraffenkinder ihr jugendliches Aussehen viele Monate behalten, wachsen sie schnell und sind mit einem Jahr schon drei Meter groß.


Flusspferde

Flusspferde gehören mit einer Körperlänge von bis 3,50 Metern und einer Schulterhöhe von rund 1,5 Metern zu den größten lebenden Landsäugetieren, ihr Gewicht liegt bei etwa 1.500 KG.
Die Tiere leben in Rudeln mit durchschnittlich 10 Tieren. Diese Rudel bestehen überwiegend aus Weibchen und Jungen beiderlei Geschlechts sowie einigen ausgewachsenen Bullen. Flusspferde sind reine Pflanzenfresser. Sie ernähren sich überwiegend von Gras, auch Sumpf- und Wasserpflanzen stehen auf ihren Speiseplan. Auf Nahrungssuche gehen die Tiere nur am späten Abend oder Nachts, wobei sie häufig große Strecken zurücklegen, bis sie ein geeignetes Weidegebiet gefunden haben. Weitere Bilder von den Flusspferden gibt es hier.



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