Die Hauptstadt Nairobi
Letzte Änderung am 09.01.2002
Obwohl, oder wie er selbst sagte, gerade weil er jetzt Feierabend habe, hat Hehmed noch eine kurze Stadtrundfahrt durch Nairobi mit uns genmacht. Natürlich kann man Nairobi nicht an einem Tag kennen lernen, geschweige denn in ca. 90 Minuten. Interessant war es aber allemal, was er uns in dieser kurzen Zeit gezeigt hat.

Keine hundert Jahre hat es gedauert, bis aus dem ehemals völlig einsamen Eisenbahnstützpunkt in der Wildnis Ostafrikas eine moderne Millionenstadt wurde. Die Bahnlinie, die Mombasa mit dem Viktoria-See und Uganda verbinden sollte, erreichte 1896 den Ort der heutigen Stadt Nairobi.
Heute unterscheidet ostafrikas größte Stadt kaum von einer amerikanischen oder europäischen Großstadt. Moderne Hotels und Geschäftshochhäuser prägen heute ebenso das Stadtbild, wie die vornehmen Villenorte oder die Slums am Stadtrand. Eine Besonderheit allerdings macht Nairobi unvergleichlich: nur wenige Kilometer außerhalb der Stadtgrenze ziehen wie schon vor Jahrhunderten Giraffen-, Zebra- oder Elefantenherden durch die Steppe und lauern Löwen auf ihre Beute.

Im Herzen der Stadt befindet sich seit 1972 das Kenyatta International Conference Center, hier ein Blick auf die Kongresshalle.

Die City Hall - Nairobis Rathaus.

Der Gerichtshof im neoklassizistischen Stil ist eines der ältesten Regierungsgebäude der Stadt. Im Vordergrund steht das Denkmal für Jomo Kenyatta, der von Mai 1963 bis zu seinem Tod am 22. August 1978 der erste Präsident des unabhänigen Kenias war.

Aus dem Stadtbild Nairobis nicht wegzudenken: Die guten "alten" englischen Taxen. Vielleicht auch ein Vermächtnis der früheren Kolonialzeit!?!
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