Der erste Tag im Samburu Nationalpark - Teil 2
Letzte Änderung am 03.11.2003

Etwa gegen 16.30 begann dann unsere 1. Fahrt. Natürlich waren wir gespannt, ob und welche Tiere wir sehen würden. Aber nicht nur die Tiere, die wir in den nächsten Tagen zu sehen bekamen, sondern auch die einzigartige Landschaft hat uns sehr beeindruckt. Das wir aber gleich bei unserer ersten Fahrt so viele und vor allem so viel verschiedene Tiere zu sehen bekommen sollten hat uns sehr beeindruckt.

Das erste was uns auffiel, waren diese "komischen trocknen Früchte" an den Schirmakazien. Aber es handelt sich hierbei natürlich nicht um Früchte, sondern um viele kleine Nester der Webervögel. Diese Nester flechten die Webermännchen in mühevoller und tagelanger Kleinarbeit mit ihrem Schnabel. Aber nicht immer findet so ein Nest auch den Zuspruch des angebeteten Webervogelweibchens. Wenn ihr das Nest nicht zusagt, wird es kurzerhand (oder besser kurzerschnabel *g*) zerstört, so dass das Männchen seine Arbeit von vorne beginnen "darf". Interessant bei der Bauweise dieser Nester ist, dass weder die Eier noch später die Jungvögel aus dem Nest fallen, obwohl alle Nester ihre Öffnung nach unten haben. Dies verhindern speziell eingebaute Trennwände.

Als nächstes entdeckten wir diesen markanten Vogel. Marabus sind vielleicht nicht besonders schön, aber als Aasfresser haben diese zur Familie der Störche gehörenden Vögel eine wichtige Aufgabe.
Sehen sie nicht auch ein wenig nach Totengräber aus...??

Mit unseren Entdeckungen ging es "Schlag auf Schlag". Nur wenige Minuten später habe wir hier wohl ein Straußen-Männchen aufgeschreckt. Auf jedenfall hatte er es sehr eilig...
Ein weiteres Straußenbild gibt es hier:
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