Der erste Tag im Samburu Nationalpark - Teil 3
Letzte Änderung am 03.11.2003

Impalas sieht man auch heute noch sehr häufig und oftmals in großer Zahl im Samburu-Nationalpark. Ausgewachsene, dominante Böcke wie dieser beanspruchen ein Revier von ca. einem Quadratkilometer Fläche und haben ein Harem mit bis zu 200 Weibchen!

Wie gesagt, Impalas gibt es auch heute noch in großer Zahl in Kenia. Selbst wenn man sich während einer Safari schnell an den Anblick solcher Herden "gewöhnt", so haben sie dennoch ihren Reiz.
Aufgeschreckte Impala-Antilopen können bis zu sieben Meter weit springen!

Plötzlich, wie aus dem Nichts stand wenige Meter neben uns diese Netzgiraffe zwischen den Bäumen. Giraffen sind groß. Sehr groß sogar. Daher sieht man oft als erstes ihre langen Hälse aus den Bäumen herausgucken. Der lange Hals und ihre Schnelligkeit sind die Vorteile der Giraffe. Der Nachteil: So ein langer Hals "benötigt" einen hohen Blutdruck. Giraffen sterben daher leicht an Schock. Ausserdem ist das trinken nicht gerade besonders bequem und auch sehr gefährlich. Wenn sich eine Giraffe breitbeinig zum trinken herunterbeugt, ist sie quasi bewegungsunfähig. Spezielle Klappen in ihren Halsschlagadern und ein Netz winziger Venen sorgen dafür, dass ihnen in dieser Haltung nicht das Blut in den Kopf steigt.

Wenig später sahen wir dann diese beiden Netzgiraffen, die offensichtlich dem Schatten einer Akazie den Vorzug gaben. Wir wurden zwar neugierig beäugt, aber den Schatten wollten sie dann doch nicht verlassen.
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