Der erste Tag im Samburu Nationalpark - Teil 5
Letzte Änderung am 03.11.2003

...und dann war da wieder eine Elefantenherde. Es ist einfach gigantisch, wenn sie an dir vorüberziehen... Elefanten legen während der täglichen Futtersuche eine Distanz von 40 bis 60 Kilometer zurück.

Spießböcke (oder auch Oryxantilopen) erkennt man schon von weitem an ihren lanzenartigen Hörnern. Sie können wochenlang überleben, ohne ein einziges Mal Wasser zu trinken. Ihnen genügen wasserhaltige Pflanzen.

Wir waren eigentlich schon auf dem Rückweg zur Lodge. Aus der Ferne sahen wir nur viele blau-graue "Punkte". Als wir dann näherkamen, erzählte uns Hehmed unser Fahrer, dass es sich hier um Geierkopfperlhühner handelt.
Der nackte Kopf (ihm verdanken diese Vögel wohl ihren Namen) ist vielleicht nicht besonders attraktiv. Das macht das unbeschreibliche, fast unnatürliche, intensive Blau des Gefieders aber alle Mal wieder wett.

Natürlicher Insektenschutz: Wieder in der Lodge hatte ich noch eine kurze Schrecksekunde. Bis zum Essen war noch etwas Zeit. Als ich auf die Terasse meines Appartements gehen wollte, flogen hunderte solcher Fledermäuse auf. Später habe ich dann erfahren, dass sie extra angelockt werden, um Mücken und andere Insekten zu jagen. Weitere Insektenjäger sind die kleinen Gecko-Eidechsen, die durch einen Spalt im Bambusdach durchaus auch schon mal in eines der Zimmer geraten. In der Samburo-Lodge hatte ich an beiden Tagen einen solchen Mitbewohner. Das mag jetzt vielleicht den einen oder anderen abschrecken, ich fand es jedenfalls interessant.
Nach dem Abendessen ist unsere kleine Reisegruppe fast umgehend ins Bett gefallen. Zum einen war der Tag sehr anstrengend andererseits wollte jeder für sich noch das Erlebte Revue passieren lassen. Außerdem hieß es am nächsten Tag schon um 5.15 Uhr aufstehen, da wir bereits um 6.00 Uhr zur nächsten Pirschfahrt in der Morgendämmerung aufbrechen wollten.
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