Der zweite Tag im Samburu Nationalpark - Teil 3
Letzte Änderung am 12.05.2005

Im Samburu Nationalpark gibt es nicht so riesige Herden von Kaffernbüffeln wie zum Beispiel in der Serengeti (Tansania) oder dem angrenzenden Massai Mara Nationalpark. Hier im Samburu Nationalpark leben die Tiere, die eine Schulterhöhe von ca. 1,50 Metern und ein Gewicht von maximal 900 Kilogramm erreichen in kleinen Herden, die nur selten mehr als 50 Tiere umfasst.

Wieder zurück am Flussbett: Fünf Marabus beobachten ein Krokodil - oder umgekehrt? Wer auf wen wartet und warum ist nicht zu erkennen. Auf jeden Fall versuchten die Marabus das Krokodil so sehr zu ignorrieren, dass es schon auffiel. Wir haben uns diese kleine Szene ca. 15 Minuten angeschaut, doch es geschah absolut nichts. Vielleicht handelt es sich hier um eine tierisch-afrikanische Art des Mikadospiels. Wer sich zuerst bewegt hat verloren... :-)

Auf der Suche nach Mäusen, kleinen Eidechsen oder Käfern staagt dieser Sekretärvogel durch die Steppe. Seinen Namen verdankt dieser Vogel vermutlich dem leicht aristokratischen Aussehen mit dem Kopfschmuck, dem langen Schwanz und dem vornehmen "Gehrock".

Neben den Impalas (vorne links) konnten wir nun auch Ellipsen-Wasserböcke (heißen wegen des auffälligen weißen Ellipsenring um den Schwanzansatz so) auf die Liste "gesehene Tiere" setzen. Ausgewachsene Männchen erreichen eine Schulterhöhe von etwa 130 cm und ein Gewicht von 250 kg, die Hörner können über 80 cm lang werden. Die Weibchen sind etwas kleiner und haben keine Hörner.
Hehmed unser Fahrer hatte noch folgende Information für uns:
Wenn Wasserböcke von Löwen o. ä. gejagt werden, flüchten sie gerne in Flüsse oder andere Gewässer. Dies bedeutet allerdings nicht immer die Rettung. Oftmals werden sie dort schon von Krokodilen erwartet.
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