Anreise zum Samburu Nationalpark
Die Anreise führte uns über Isiolo auf dem "Trans-East-African-Highway" in Richtung Marsabit oftmals auf einer Sand- oder Schotterpiste in das eher kleine Reservat Samburu (165km²).

 Hier im Samburu Nationalpark wird die ungeheure Faszination Afrikas besonders deutlich. Auf der einen Seite die Savanne mit ihren verkrüppelten Dornbäumen, unzähligen riesigen Termitenhügeln und den flachen felsigen Hügeln, auf der anderen Seite der üppige, jahrhundertealte Wald, der sich wie ein grünes Band entlang des Ufers des Ewaso Ng'iro zieht.
Typische Tiere in diesem heißen Klima sind die Netzgiraffen, das enggestreifte Grevy-Zebra und die Giraffengazelle (Gerenuk). Ausserdem haben die großen Antilopenbestände viele Löwen und Leoparden angezogen. Der Ewaso Ng'iro River selbst bietet Krokodilkolonien und vielen Flusspferden, die entweder halb untergetaucht im Wasser liegen oder sich am schlammigen Ufer sonnen, einen idealen Lebensraum.

Schon bei der Anfahrt zur Samburu Lodge, die für die kommenden zwei Tage Startpunkt unserer "Pirschfahrten" war, begrüßte uns eine Elefantenherde. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man zum ersten Mal Elefanten so nah an sich vorbei ziehen sieht. Die Elefanten haben sich -wie alle anderen Tiere hier auch- in den letzten Jahrzehnten so sehr an die Safari-Fahrzeuge gewöhnt, dass sie scheinbar keinerlei Notiz von uns nahmen. Angesichts der Größe und der Kraft dieser Tiere tut man aber gut daran, einen gewissen Sicherheitsabstand einzuhalten.
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